November 2025

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Die überdurchschnittlich milde Wetterphase der letzten Oktobertage setzte sich dann auch noch bis knapp in den November hinein fort, und was der gesamte Oktober nicht geschafft hat, schaffte dann der Allerseelentag (02.11.) noch ein letztes Mal für diesen Herbst, nämlich mit +20,2 °C knapp die Zwanzig-Grad-Marke zu überschreiten. Damit war aber nach einem darauffolgenden Regentag (30 Liter am 03.11.) Schluss, und die Temperaturen begannen sich mit knapp über +10 °C dem November anzupassen. Bis zur Monatsmitte blieb es dabei trocken, und mit Beginn der zweiten Monatshälfte ging es nach einer weiteren Abkühlung samt Regen (12 Liter am 17.11.) erstmals in Richtung Winter, weil sich die Großwetterlage in Mitteleuropa sukzessive auf eine Nordströmung umgestellt hatte. Die Tageshöchstwerte sanken von Tag zu Tag näher an die Null-Grad-Marke und am vorletzten Novemberwochenende fiel dann auch der erste Schnee dieses angehenden Winters. Aus der Rückdrehung eines abziehenden Italientiefs begann es am Samstagnachmittag, den 22.11.2025, bei Einbruch der Dunkelheit und knapp über 0 °C leicht und fein zu schneien. Der Schneefall intensivierte sich in den Abend hinein, und weil es dabei bei anhaltendem Nordwind weiter auf Minusgrade abkühlte, blieb der Schnee auch bald liegen. Nach ca. 4 Stunden und 2 cm hoher Schneeauflage war der Zauber aber auch schon wieder vorbei und von 17 Liter Regen zwei Tage danach auch zur Gänze wieder weggespült. Danach klang der November und mit ihm der meteorologische Herbst mit den ersten strengeren Nachtfrösten (-6,0 °C am 29.11.) und Tageshöchstwerten knapp unter dem Monatsmittel aus.

  • max. Temperatur: 20,2 °C
  • min. Temperatur: -6,0 °C
  • Regenmenge: 64 l/m²
  • Schneehöhe: 2 cm
  • stärkste Böe: 40,2 km/h

KLIMA (Quelle: GeoSphere Austria)
Der November 2025 war klimatechnisch interessant, denn obwohl er einem subjektiv recht kalt vorkam, war er auf objektive Weise doch zu warm. Zu den Zahlen: Laut der GeoSphere-Station Bad Gleichenberg war dieser November auf das Mittel von 1961 bis 1990 bezogen um 1 °C zu warm. Wirft man nun allerdings einen Blick auf das Mittel von 1991 bis 2020, so ergibt sich ein anderes Bild, denn gegenüber dem Mittel von diesem Referenzzeitraum war der November um 0,4 °C zu kalt. Hier lässt sich auch erkennen, warum der November subjektiv so kalt erschien, denn auf einen durchschnittlichen November der letzten 30 Jahre bezogen, war er das auch. Auf das vom Klimawandel noch nicht so stark beeinflusste Mittel von 1961 bis 1990 war er jedoch, wie bereits erwähnt, deutlich zu warm. Niederschlagstechnisch liegt der November auf beide Mittel bezogen im Bereich der normalen Schwankungsbreite.