Die am Ende des Maiberichts bereits angeführte Erwärmung hielt auch zu Beginn des Junis an, sodass die erste Juniwoche mit Temperaturen knapp an der 30-Grad-Marke durchaus als erste sommerliche Woche bezeichnet werden konnte. Danach folgte am zweiten Juniwochenende (Pfingsten) eine kurze Schlechtwetterphase, aber bereits zur Monatsmitte hin begannen die Temperaturen wieder deutlich zu steigen, sodass am 15. d. M. mit +30,1 °C der erste „Hitzetag“ (Temperatur über +30 °C) dieses Sommers notiert werden konnte. Mit einem nächtlichen Gewitter, welches mit 37 Litern das einzig nennenswerte Niederschlagsereignis dieses Junis brachte, kühlte es aber in den darauffolgenden Tagen für kurze Zeit wieder ein wenig ab. Im letzten Monatsdrittel etablierte sich dann die erste (frühe) Hitzewelle dieses Sommers. Ein beständiges Azorenhoch bescherte uns bis zum Monatsende konstant Tageshöchstwerte an der 30-Grad-Marke und insgesamt auch 5 Hitzetage, die mit 34,2 °C am 26.06. ihren Höhepunkt fanden. Diese Wetterlage setzte sich auch noch in den Juli hinein fort – wie lange insgesamt, das kann dann in einem Monat im Julibericht nachgelesen werden.
- max. Temperatur: 34,2 °C
- min. Temperatur: 7,7 °C
- Regenmenge: 67 l/m²
- stärkste Böe: 51,5 km/h
KLIMA (Quelle: GeoSphere Austria)
Nach dem bereits zu trockenen Mai im Südosten Österreichs folgte ein Juni, welcher ebenfalls zu wenig Niederschlag mit sich brachte. Auf beide Mittel (von 1961-1990 und von 1991-2020) bezogen, gab es bei der GeoSphere-Station Bad Gleichenberg zu wenig Niederschlag. Noch dazu war es im Juni im Schnitt viel zu warm. Gegenüber dem Referenzzeitraum von 1961 bis 1990 kam der Juni in Bad Gleichenberg um enorme 4,5 °C über dem Mittel zu liegen, auch auf das vom Klimawandel bereit beeinflusste Mittel von 1991 bis 2020 war es noch immer um 2,6 °C zu warm.







