Der letzte Monatsbericht vom Juni 2025 schließt mit einer anhaltenden Hitzewelle, welche dann nach noch einmal 3 Hitzetagen im Juli am 3. Juli mit +33,8 °C ihr Ende fand; das sollte dann auch der höchste Wert dieses Monats bleiben. Die zweite Juliwoche hatte dann schon sehr früh, nämlich am Montagmorgen, den 07.07.2025, einen nachhaltigen Wetterumschwung im Gepäck. Mit einem Vormittagsgewitter und wiederholtem schauerartigen Niederschlag, der sich auch noch am darauffolgenden Dienstag fortsetzte, kamen insgesamt 98 Liter Regen vom Himmel, und es hat um mehr als zehn Grad abgekühlt. Am 10. des Monats wachte man sogar bei einstelligen Morgentemperaturen auf. Ein kurzes Aufflackern des Sommers gab es dann noch einmal zur Mitte des Monats mit den Hitzetagen elf (14.07.) und zwölf (21.07.), zum Monatsende hin wurde es dann aber wieder nass und unfreundlich. So folgte nach einem trockenen und heißen Sommermonat Juni ein eher durchwachsener und feuchter Juli.
- max. Temperatur: 33,8 °C
- min. Temperatur: 8,9 °C
- Regenmenge: 136 l/m²
- stärkste Böe: 38,6 km/h
KLIMA (Quelle: GeoSphere Austria)
Klimatechnisch war dieser Juli sehr interessant. Obwohl es nach den ersten heißen Tagen des Monats gefühlsmäßig dauernd zu kalt war, kam der Juli an der GeoSphere-Station Bad Gleichenberg immer noch um 2,6 °C über dem Mittel von 1961 bis 1990 zu liegen. Gegenüber dem Mittel von 1991 bis 2020 war der Juli an der selben Station auch um 0,5 °C zu warm. Betrachtet man ganz Österreich, ergibt sich allerdings ein anderes Bild: Auf das Mittel von 1961 bis 1990 bezogen war es im Flächenmittel um 1,4 °C zu warm, gegenüber dem vom Klimawandel aber bereits beeinflussten Flächenmittel von 1991 bis 2020 war der Juli um 0,3 °C zu kalt. Niederschlagstechnisch erreichte der Juli auf beide langjährigen Mittel bezogen fast die Durchschnittswerte.





